KSML: Finse befindet sich auf einem starken Wachstumskurs – das Metallunternehmen sucht neue Kunden in Mitteleuropa

Keskisuomalainen (eine regionale Zeitung) berichtete kürzlich über Finses Start in eine neue Wachstumsphase. Der Berich hebt unsere Wachstumsstrategie hervor, in der wir aktiv neue Kunden in Mitteleuropa gewinnen möchten, insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wo die Nachfrage nach zuverlässigen europäischen Lieferanten steigt.

Dieses Wachstum wird durch zwei wesentliche Veränderungen im Markt getrieben und diese Entwicklungen unterstützen unsere Strategie unmittelbar:

  1. Die Inlandsnachfrage allein reicht nicht mehr aus, um unsere Wachstumsziele zu erreichen.
  2. Internationale Kunden verlagern ihre Beschaffung zurück nach Europa, um Lieferzuverlässigkeit zu verbessern und Risiken zu reduzieren.

Neue Produktionsflächen und Maschinen

Die Nachricht beleuchtet auch unsere bedeutenden Investitionen in die Produktion. Wir bauen neue Produktionsflächen und haben bereits fortschrittliche Automatisierungslösungen eingeführt, darunter vollautomatische Laser-Schneid- und Schweißsysteme. Diese ermöglichen uns, Präzision und Effizienz in der Fertigung deutlich zu steigern. In der Praxis führen diese Maßnahmen bzw. Investitionen zu schnelleren Lieferzeiten und einer konstant hohen Qualität für unsere Kunden.

Der Bericht unterstreicht zudem unsere Position als Partner anspruchsvoller OEM-Kunden. Wir differenzieren uns insbesondere über Qualität und operative Zuverlässigkeit. Die sind Faktoren, die zunehmend an Bedeutung gewinnen, da die Verlässlichkeit von Lieferketten zu einem zentralen Wettbewerbskriterium geworden ist.

Produktionsleiterin Mia Schuvalow übte die Programmierung des Laser-Schneidroboters, der Teil der neuesten Maschineninvestition von Finse ist. (Foto: Virpi Korhonen / KSML)

Die Botschaft ist klar: Viele Unternehmen möchten ihre Produkte derzeit wieder aus Europa beziehen.

CEO Antti Hyppönen ist überzeugt, dass die aktuellen Marktbedingungen das Wachstum von Finse begünstigen. (Foto: Virpi Korhonen / KSML)

Wachstumsziele treiben den Fokus auf Mitteleuropa

Unser Ziel ist es, den Anteil des internationalen Geschäfts von derzeit rund 10 % auf bis zu 40 % zu steigern und den Umsatz in den kommenden Jahren auf über 10 Millionen Euro zu erhöhen. Dieses Wachstum gestalten wir kontrolliert und sichern es durch den gezielten Ausbau von Kapazitäten und Kompetenzen ab.

Neben der DACH-Region sehen wir auch Potenzial in den nordischen Ländern sowie in den Niederlanden; gleichzeitig bleibt Finse bewusst sehr fokussiert, um zu vermeiden, zu viele Märkte parallel zu erschließen und unkontrolliert zu wachsen.

„Wenn wir weniger als ein Prozent des deutschen Marktes erreichen, könnte unsere aktuelle Kapazität bereits ausgelastet sein“, verdeutlicht Hyppönen die Dimension.

Die Entwicklung von Finse spiegelt einen breiteren industriellen Wandel wider: OEM-Hersteller suchen heute Partner, die mehr bieten als reine Fertigung: Gefragt sind vor allem Unternehmen, die sich zuverlässig, effizient und planbar als integrierter Bestandteil in die Gesamtsysteme ihrer Kunden einfügen.